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Posts Tagged ‘Wetter und Natur’

Das Eis in der Natur ist fast so bunt wie beim italienischen Eishändler.

Keine blaue Lagune, aber mindestens genau so schön.

Das Eis ist wahlweise weiß, braun oder türkis.

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Ich gehe (fahre) nicht jeden Tag zum Briefkasten. Donnerstag war es schon so spät, ach nö, da hatte ich keine Lust mehr und Freitag dachte ich, dass ich auch noch am Wochenende die Post holen kann. Heute habe ich dann also einen Spaziergang durch den grauen Tag gemacht. Und plötzlich war der Tag alles andere als grau! Da war ein großer Brief in meinem Briefkasten. Und der kam vom Schokoladenmädchen aus Chemnitz. Die liebe Paradalis schickt mir eine ihrer kostbaren Schokoladenspezialitäten. Und sie wusste sogar, dass ich ein großer Marzipanfan bin. Ich bin ganz gerührt! Hab soooooooooo vielen Dank für diese wunderschöne süße Überraschung!
Und dazu schickte sie mir noch den Frühling ins Haus. Die ersten Schneeglöckchen blühen nun auf meinem Schreibtisch und das Schöne ist, sie können nicht mal verwelken.

So grau war der Tag:

Der einzige Farbklecks in der Landschaft war ein in Schnee und Eis versunkenes Boot:

Aber dann kam dieses liebe verführerische Geschenk zu mir nach Hause:

Welch ein Kontrast! Danke, liebe Paradalis, dass Du meinen grauen Tag bunt gemacht hast!

Ich habe mich noch nicht getraut, die Schleife zu öffnen. Aber neugierig bin ich schon 😉 Soll ich es wagen?

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Nachdem nun alle nach Schnee gerufen haben, ist er auch hier angekommen. Guckt mal aus meinem Fenster.

Als ich die Haustür aufgemacht habe, bin ich in weicher Watte versunken.

Am Freitag hatte es fast 20 cm geschneit. Weicher schöner leichter flauschiger Schnee. Also Schneeschieber rausholen und losschieben bevor es zu viel wird. Anschließend ab ins Büro:

Nach 25 km auf ungeräumter Straße:

Aber das war alles erst der Anfang. Am Wochenende fegte ein Schneesturm ums Haus und die Welt versank im Schneegestöber. Die Schneepflüge konnten nur noch die wichtigsten Straßen versuchen freizuhalten. Übers Radio kam die Info, dass wir möglichst zu Hause bleiben sollen.
Ich hab mich dann mal wieder mit Schneeschieber & Co. bewaffnet und versucht, den Weg zum Haus freizuhalten. Eigentlich ein ziemlich sinnloses Unterfangen bei dem Wind.
Mit meiner Thermohose und der dicken Jacke fühlte ich mich wie das Michelin-Männchen. Ich sah wohl auch so aus.
Mein zog sein Winterkleid an:

Und Baumeister Wind hat eine Dünenlandschaft erschaffen:

Es schneit übrigens schon wieder…

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Gestern hab ich trotz Regen und Einheitsgrau einen Spaziergang gewagt.

Plötzlich war der Weg mit einem Baum versperrt. Diesmal war nicht der Sturm schuld, sondern fleißige Biber waren am Werk.

Und hier haben sie ein modernes Kunstwerk erschaffen:

Ich hoffe, sie kommen wieder und machen weiter. Meine Erlaubnis haben sie, dann kann ich nämlich meinen See besser sehen.

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Nachdem wir vor 2 Wochen einen kurzen Vorgeschmack auf den Winter bekamen, hat er nun gestern so richtig zugeschlagen. Die ganze Nacht hat es ordentlich gestürmt und ich dachte schon das Haus fliegt zu Alice ins Wunderland. Am Morgen lag Schneepuder im Garten. Naja, dachte ich, das lässt sich aushalten. Das bisschen Schnee ließ sich auch von den Autoscheiben viel einfacher entfernen als die sonst übliche Eisschicht. Schön!
Auf dem Weg ins Büro wurde es etwas mehr Schnee und 2 arme Autofahrer hatten ihre Autos bereits kunstvoll im Straßengraben versenkt. Meine Angebot, sie in die Stadt mitzunehmen, schlugen sie aus, weil sie lieber auf den Abschleppdienst warten wollten.
Es wollte einfach nicht mehr aufhören zu schneien und der städtische Winterdienst war fleißig am Schneehügel-Bauen.
Wie mein Auto später aussehen würde, wollte ich mir lieber nicht vorstellen.

Zum Glück habe ich Asyl in Uddevalla bekommen und musste nicht nach Hause. Wer weiß, ob der Schneepflug überhaupt schon bis da hin gekommen ist. Das Auto aus ca. 15 cm Neuschnee auszugraben, blieb mir aber nicht erspart.

Und das ist alles erst der Anfang!
Es kursieren Gerüchte, dass dieser Winter der Über-Ober-Jahrtausendwinter werden soll. Der schwedische Wetterservice SMHI sagte dazu nur, dass er solche Meldungen nicht rausgegeben hat. Wir werden sehen…

Der Schulbusverkehr wurde in Uddevalla übrigens heute eingestellt. Alle Eltern mussten ihre Kinder selbst abholen. Die Schulen hatten sich schon auf Übernachtungen eingestellt, aber dann waren doch alle Kinder abgeholt. Die hoffen nun sicher, dass morgen früh kein Bus zur Schule fährt.

Obwohl man in einem so nördlichen Land nicht überrascht sein sollte, dass der Winter kommt, gibt es jedes Jahr erst mal Chaos. Nur die Nordschweden scheinen damit besser umgehen zu können. Und viele hier fragen sich, ob man nicht mal von denen etwas dazulernen könnte.

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Es geht los! Langsam aber sicher hält der Winter Einzug in Valbo Ryr. Nach einem kalten und sonnigen Tag hat sich der Winter mit dicken Schneeflocken am Abend  angeschlichen. Um 23:30 sah mein Jasminbusch so hier aus:

Dass wir noch nach der Sommerzeit leben, hat den Schnee nicht gestört. Dass ich noch Sommerreifen am Auto habe ebenfalls nicht.

Mein Windrad hat sich jedenfalls winterlich geschmückt und grüßt nun als Schneerad.

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Wie verkauft man in Schweden die Tageszeitungen mit den großen Buchstaben und den vielen bunten Bildern am besten?

A) Man hat Artikel über Sex oder irgendwelche abstrusen Diäten, bei denen man in 3 Tagen 20 kg verliert. – Das läuft überall und ist nicht wirklich typisch schwedisch.
B) Man (er)findet Skandälchen über Promis. Ebenfalls nicht typisch schwedisch.

Oder man schreibt,
C) dass jetzt endlich das schöne Wetter kommt. Alle Schweden und besonders die Zugewanderten wollen wissen wann, und zack, schon sind die Zeitungen ausverkauft.

Da steht dann, dass die russische Steppenwärme Einzug hält – die war übrigens bis heute nicht da.
Oder (im verregneten Juli), dass der August besonders fantastisch wird – aber sie haben nicht gesagt in welchem Jahr, vielleicht meinten sie 2015.

Nun hat aber eine der seriösen Zeitungen sich zu Prophezeiungen herabgelassen: Es soll bei uns im Herbst und Winter mehr regnen, im Sommer trockener werden. Hipphipphurra! Mirdochegal, ob der November verregnet ist, grau und trist war der doch schon immer. Naja, mehr Schnee im Winter will ich nicht unbedingt, aber man muss ja irgendwo klein beigeben.

Das mit den trockenen Sommern wegen der globalen Erwärmung – da bin ich Egoist – das hört sich gut an. Die Frage ist nur, ab wann soll das sein? Ab 2050 vielleicht, wenn ich mir die Radieschen von unten anschaue? Oder etwas eher?

Nachdem hier nun 3 miesepetrige Sommer waren und es in diesem Juli 3x mehr als üblich geregnet hat, müsste doch laut Statistik nächstes Jahr eigentlich ein Super-Sommer werden?

Und wenn das in der Zeitung steht, da muss es doch stimmen, oder???

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