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Posts Tagged ‘Wetter und Natur’

Das klare Winterwetter lädt trotz einem eisigen Nordwind zum Winterspaziergang. Es zieht mich nicht in den Wald oder an’s Seeufer, nein, es geht auf den See. Das Eis ist hier und da mit Schnee überzogen und taugt nicht zum Schlittschuhlaufen, aber für einen Spaziergang ist es herrlich!

Noch am UferDie Sonne steht schon wieder etwas flach, aber das Vergnügen kann beginnen.

Die Angler haben ein Eisloch hinterlassen.Ich folgte einer Spur im Schnee und kam an dieses Loch, das ein Angler hinterlassen hat. War natürlich schon wieder zugefroren.

Gras auf dem SeeDas ist ja irre: Auf dem Eis wächst Gras!!!

Schilf!!Na gut, es ist doch nur das tiefgekühlte Schilf vom Vorjahr.

Hinterm Horizont geht's weiterIst doch tatsächlich jemand über das Eis gefahren. Vielleicht zum Angler-Drive-in?

Moderne Kunst oder was?Eine Fichte auf dem See. Was haben sich die Schweden denn dabei gedacht? Moderne Kunst?
Ich treffe die Künstlerin Eigentümerin des angrenzenden Landes ein paar Minuten später – ebenfalls beim sonntäglichen Spaziergang. Ganz schön bevölkert, „mein“ See!

SonnenuntergangIch habe kurzzeitig wieder Land unter den Füßen.

Der Mond ist aufgegangenDie Sonne schickt ihre allerletzten roten Strahlen und es wird wieder kalt. Schnell nach Hause und ein wärmendes Feuerchen im Kamin entfacht!

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Eisloch

„Ich will es einmal wagen,
Das Eis, es muß doch tragen.“ –
Wer weiß?

                                aus Vom Büblein auf dem Eis
                               
von Friedrich Wilhelm Güll

Trotz Tauwetter vor einer Woche – dem Eis auf meinem See hat es nicht geschadet. Bis zu 25 cm Eis mussten aufgehackt werden, bis das Wasser zum Vorschein kam.
Und weil es schon wieder etwas geschneit hat, hab ich statt der Schlittschuhe die Skier angeschnallt, eine Loipe gezogen und meine Runden auf dem See gedreht. Dazu kam sogar noch die Sonne raus. Ein perfektes Schneevergnügen!

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Schönes Wochenende!

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Jedenfalls versucht er gerade sein Comeback. (Und Paradalis‘ Herz lacht :))
Nachdem uns der Frühling 3 Wochen lang mit Wärme und Sonne verwöhnte, hat wohl gestern jemand seinen Teller nicht leer gegessen. Heute morgen schneite es dicke Flocken vom Himmel.  Meine Blumen waren sicher genau so erstaunt wie ich.

Meine Glockenblume ist zum Schneeglöckchen geworden:

Die folgenden Bilder sind mit 12 Stunden Zeitunterschied aufgenommen. Gestern Abend um halb neun habe ich die Frühlingsfotos gemacht; heute früh um halb neun die Schneebilder:

Meine Anemoneninsel im Rasen sieht so hier aus:

Manchmal hat die eigene Trägheit auch ihre guten Seiten. Ich habe meinen Schnee-Handfeger noch nicht aus dem Auto geräumt.

„Aber die Sonne  duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben, 
Alles will sie mit Farben beleben“

Na dann mal los, liebe Sonne!

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Heute ist nun auch das allerletzte Eiskristall vom blauen Eisfall geschmolzen. Der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten. „Der alte Winter in seiner Schwäche zog sich in graue Berge zurück“. Da darf er ruhig ein Weilchen bleiben.
Winterbilder gibt es noch jede Menge, denn obwohl der Finger am Auslöser festfriert, faszinieren Natur und Landschaft mit immer neuen Perspektiven, Licht und Eindrücken. Diese Bilder sollen nun auch erst mal ruhen.

Adé, du kalter Winter. Mit einem letzten Winterbild verabschieden wir uns in den Frühling.
Im Schmelzwasser unterhalb eines Wasserfalls wachsen Wasserlilien – oder sind es Eislilien?

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Der Winter ist offiziell vorbei, auch wenn es noch nicht überall so aussieht. Der Kalender sagt jedenfalls, dass jetzt Frühling ist. Die Natur hängt hier noch etwas hinterher, aber sie gibt sich seit einigen Tagen Mühe, das Versäumte aufzuholen. Der Winter wird sicher nochmal einen Angriff wagen, aber bestimmt nicht mehr sehr weit kommen.

Und so sieht meine Winterbilanz aus:

  • Der Winter dauerte selbst den wintergewohnten Schweden zu lange. Schnee und Eis sind seit Oktober und noch immer unsere Begleiter – wenn auch schon jetzt mit großen Lücken.
  • Mein Auto ist selbst an den kältesten Tagen immer angesprungen. Sicher waren meine aufmunternden Worte vor dem Umdrehen des Schlüssels von entscheidendem Einfluss.
  • Mein Stromverbrauch vom 1. November bis 31. März beläuft sich auf über 7000 kWh.
    Ich habe weder Gas- noch Ölheizung, sondern Strom und Brennholz.
  • Es gab keinen Stromausfall (gab es sonst in jedem Winter). Bei mehr als 12 Stunden Stromausfall bekommt man Geld zurück.
  • Meine Wasserleitung ist nicht eingefroren, die Abwasserleitung auch nicht.
  • Ich musste wegen Glatteis dreimal Teile des Weges vom Haus bis zur Straße streuen (Hügel). Streuboxen sind strategisch am Wegesrand verteilt. Leider waren sie fast leer. Es gibt nur einen privat organisierten Räumdienst, der ist aber nicht für’s Streuen zuständig.
  • Wenn man nicht genug streut, bleibt man am Hügel hängen: mit dem Auto meiner Nachbarn, das sie mir für den Winter geborgt hatten. Das Auto hatte zum Glück eine Abschleppversicherung. Meins hätte keine gehabt…
  • Wenn das Auto im Straßengraben landet, lassen die Schweden es liegen (und kaufen ein neues? ;))
  • Glatteis ist nicht immer sichtbar. Blaue Flecke auf dem Allerwertesten verschwinden erst nach ca. 2 Wochen.
  • Ich habe seit dem ersten Schnee 16 Mäuse gefangen. 2 davon im Wohnzimmer. Die anderen 14 im Pumpenkeller, der inzwischen aussieht, wie ein großes Mäuse-Klo. Maus Nummer 17 hat sich selbst in einem Eimer gefangen.
  • Ich habe keine Erkältung gehabt.
  • Ich war zu selten Ski laufen.
  • Ich war nur einmal auf Schlittschuhen unterwegs. Dafür aber mit beeindruckender Kulisse.
  • Schnee schippen und Eis hacken verursachen Muskelkater und Schulterschmerzen.
  • Der Winter inspiriert zu vielen Fotos. Zu zu vielen.





  • Ein Schneemann bei +1°C und sehr starkem Wind lebt nur eine Nacht.
  • Einen „Gletscher“ vor der Haustür kann man nicht aufhalten. Nicht alle Treppenstufen vertragen Eis.
  • Eiszapfen wachsen auch vor Garagentoren.

  • Es dauert mehr als eine Stunde, ein Auto aus Schnee auszugraben

  • Es gibt Dinge, die kann man nicht erklären.

Nun soll es endlich Frühling werden!

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Nach einem langen Winter sehnt man sich so sehr nach Licht, Sonne und Wärme. Und was soll ich sagen, pünktlich zum Frühlingsbeginn fing wirklich der Frühling an, seinem Namen alle Ehre zu machen. Es gab Sonne satt und sogar Temperaturen, die man mit etwas Optimismus und gutem Willen als Wärme bezeichnen kann.
Nach einem Baustellenbesuch haben wir extra einen kleinen Umweg gemacht, um in der Mittagspause die Sonne am Meer zu genießen.

Man konnte fast zugucken, wie der Schnee schmolz. Bis auf ein paar kleine Reste waren Schnee und Eis vor dem Haus verschwunden. Jubel! Jubel!
Die Tage werden endlich länger sein als die Nächte und sogar länger als die Tage in Berlin.

Mit viel Optimismus haben wir auch in Schweden letzte Nacht die Uhren eine Stunde weitergedreht und die Sommerzeit eingeleitet. Jetzt geht’s los, endlich und mit großen Schritten, gehen wir dem Sommer entgegen.

Autsch, was ist das?  Der Winter die Notbremse gezogen und nun purzelt alles durcheinander.
Oder bin ich in einer Zeitschleife gefangen? Es SCHNEIT! Nee nicht doch, ist doch alles falsch! Weg, weg mit dem Schnee! Keiner hört mich.
Abschalten, ruf ich! Nix passiert.
Wo sind die Verantwortlichen? Schweigen.

Keine verwackelte Aufnahme, sondern Schnee, der versucht, seine Zeit zurückzuerobern.

Kein Monsterregen, sondern Schneeflocken auf ihrem unaufhaltsamen Weg.

Kein Archivbild aus dem Herbst.

Keine Mine verzogen. Schneeglöckchen sind sicher solchen Kummer gewohnt.

Während ich das hier schreibe, tobt draußen der Schnee weiter und hat in kürzester Zeit eine geschlossene Schneedecke erzeugt.
Frühling adé!

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