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Happy hour mit Air.berlin! Zwei Flüge zum Preis von einem!

Gestern früh wollte ich nach Göteborg fliegen. Es ging auch ziemlich pünktlich los in TXL. Der Flug dauert nur eine Stunde, davon benötigt man ca. 30 Minuten zum Erreichen der Reiseflughöhe und die anderen 30 Minuten geht es sachte wieder runter Richtung Landebahn in GOT. Irgendwann gings aber nicht weiter runter, sondern wir blieben so auf halber Höhe und kamen Göteborg einfach nicht näher. Irgendwas ist komisch, aber was? Dann kommt die Ansage vom Piloten, dass das Wetter schlecht ist und wir nicht landen können. Wir würden erst mal über Göteborg weiter kreisen und wenn es nicht besser wird, vielleicht in Malmö landen.
Der kleine Monitor, der über unseren Sitzen die aktuellen Flugdaten anzeigt, hatte aber schnell verraten, was der Pilot uns dann später mitteilte: Wir fliegen zurück nach Berlin!

Am Abend mit dem nächsten Flug hat dann die Landung geklappt. Der Nebel war immer noch ordentlich dick, aber wir sind wohlbehalten angekommen.

Nur meine „Reisegruppe Lustig“ vom letzten Tegel-Warte-Marathon, die hab ich vermisst.

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Da wir meist alleine auf den Waldstraßen unterwegs sind, fahren wir ziemlich weit in der Mitte und nur bei Gegenverkehr nimmt jeder „seine“ Seite. Im Winter wird das deutlich. Da sind unsere Straßen durch den Wald „dreispurig“.

Die Spuren sind manchmal so hartnäckig, dass man wie auf Schienen fährt. Hält man das Lenkrad nicht ganz gerade, schubst einen das Auto gleich wieder in die Spur zurück.
Bei Gegenverkehr wird es immer besonders spannend. Mit einer überzeugenden Lenkbewegung muss man mitunter schnell aus der Spur raus, aber doch bitte vorsichtig genug, dass man nicht im Schneehügel oder im Straßengraben landet.
Bis jetzt ist mir das immer ganz gut gelungen, wenn auch manchmal mit Herzklopfen und Luft anhalten 🙂  Bleibt zu hoffen, dass es auch für den Rest des Winters gut geht.

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Ooooops!

Da wollt ich heute mal nicht zu spät ins Büro kommen, aber der Plan wurde vereitelt. Auf meiner kurvenreichen Waldstraße stand plötzlich ein großes Warndreieck vom Bergungsdienst. Und dann gings nicht mehr weiter. Straße gesperrt.
Der Fahrer eines Müllautos hatte wohl die Breite der Straße oder die Länge seines Autos falsch eingeschätzt. Jedenfalls ist er beim Wendemanöver in den Straßengraben gerutscht.

Zum Glück kam nach ein paar Minuten ein Bauer und zeigte uns den Weg über seinen Hof. Wie gut, dass es diese Mini-Umleitung gab. Sonst hätten wir wohl ewig warten müssen.

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Autofahren ist ein Vergnügen in Schweden! Innerhalb einer Stunde kommen einem max. 20 Autos entgegen. Keiner hupt oder drängelt. Mal abgesehen von den wenigen Großstädten, gibt es Staus nur in Ausnahmesituationen. Entspannt und ruhig kommt man an seinem Ziel an.

Schweden, Du hast es besser!

Halt, da war doch noch was. Ach ja! Autofahren in Schweden ist mitunter auch etwas wunderlich.

Blitzer werden mit deutlichen großen Schildern rechtzeitig angezeigt. DANKE! Achtung Blitzer
Da aber so kein Geld in die Staatskasse fließt, gibt es auch mobile Überwachungen. Ist man viiieeel zu schnell, muss man sogar gleich sein Auto stehen lassen und zu Fuß weitergehen. Nicht so empfehlenswert.

In Schweden gilt, wie auch in Deutschland, rechts vor links bei gleichberechtigten Straßen.
Liebe Ausländer! Vergesst das ganz schnell. Hier nimmt sich nämlich Vorfahrt, wer geradeaus fährt.

Der Blinker ist das wahrscheinlich am wenigsten benötigte Ersatzteil für ein Auto. Wozu blinken? Warte doch, bis Du siehst, wohin ich fahre.

Da auf den Straßen durch die Wälder nur wenig Autos entgegenkommen, fährt man in der Mitte. Das ist ganz praktisch, denn das erweitert die Ausweichmöglichkeiten, wenn Tiere über die Straße laufen. Nur wäre es auch praktisch, wenn man bei Gegenverkehr wieder auf seine Seite fährt – leider nicht immer selbstverständlich. Ich musste schon manchmal den Bauch einziehen und die Luft anhalten 😀

Das Reißverschlussystem funktioniert so gut wie gar nicht. Wenn eine Spur in ca. 1 km aufhört, dann kannst Du nicht einfach in dieser bis zum Anschlag weiterfahren – böse, böse. Nee, stell Dich gefälligst an der anderen an, so wie alle anderen auch. Oder bist Du was Besseres? Na zum Glück ist mein Auto so alt, dass ich in Ruhe nach vorne fahren und mich dann ordnungsgemäß einfädeln kann.

Eine beliebte Unsitte ist – ich krieg soo’n Hals im Auto – weitaus langsamer als die max. Geschwindigkeit zu fahren. Besonders, wenn auf lange Sicht keine Überholmöglichkeit besteht. Und die, die mir aus einer Seitenstraße vor’s Auto fahren und dann ihr Gaspedal nicht finden, sind meine besonderen Freunde. Dabei hätten sie doch warten können; die Straßen sind, wie gesagt, meist leer. Beides kommt sehr regelmäßig vor.

Bemerkenswert ist, dass Du nicht von der Automarke auf den Fahrer schließen kannst. Der Audifahrer hinter mir hält einen ordentlichen Sicherheitsabstand. Der Porschefahrer neben mir an der Ampel kommt nicht aus den Startlöchern. Und der Mercedesfahrer lässt mir die Vorfahrt, weil er nicht weiß, dass er sie eigentlich selbst hat.

Noch was: Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist nicht verboten. Wenn der Vordermann trotz grüner Ampel ordentlich bremst, liegt das nicht daran, dass er farbenblind ist, sondern dass er wohl gerade eine SMS schreibt oder telefoniert.

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