Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Sonnenuntergang’

Das klare Winterwetter lädt trotz einem eisigen Nordwind zum Winterspaziergang. Es zieht mich nicht in den Wald oder an’s Seeufer, nein, es geht auf den See. Das Eis ist hier und da mit Schnee überzogen und taugt nicht zum Schlittschuhlaufen, aber für einen Spaziergang ist es herrlich!

Noch am UferDie Sonne steht schon wieder etwas flach, aber das Vergnügen kann beginnen.

Die Angler haben ein Eisloch hinterlassen.Ich folgte einer Spur im Schnee und kam an dieses Loch, das ein Angler hinterlassen hat. War natürlich schon wieder zugefroren.

Gras auf dem SeeDas ist ja irre: Auf dem Eis wächst Gras!!!

Schilf!!Na gut, es ist doch nur das tiefgekühlte Schilf vom Vorjahr.

Hinterm Horizont geht's weiterIst doch tatsächlich jemand über das Eis gefahren. Vielleicht zum Angler-Drive-in?

Moderne Kunst oder was?Eine Fichte auf dem See. Was haben sich die Schweden denn dabei gedacht? Moderne Kunst?
Ich treffe die Künstlerin Eigentümerin des angrenzenden Landes ein paar Minuten später – ebenfalls beim sonntäglichen Spaziergang. Ganz schön bevölkert, „mein“ See!

SonnenuntergangIch habe kurzzeitig wieder Land unter den Füßen.

Der Mond ist aufgegangenDie Sonne schickt ihre allerletzten roten Strahlen und es wird wieder kalt. Schnell nach Hause und ein wärmendes Feuerchen im Kamin entfacht!

Read Full Post »

Schönes Wochenende!

Read Full Post »

Der Winter ist offiziell vorbei, auch wenn es noch nicht überall so aussieht. Der Kalender sagt jedenfalls, dass jetzt Frühling ist. Die Natur hängt hier noch etwas hinterher, aber sie gibt sich seit einigen Tagen Mühe, das Versäumte aufzuholen. Der Winter wird sicher nochmal einen Angriff wagen, aber bestimmt nicht mehr sehr weit kommen.

Und so sieht meine Winterbilanz aus:

  • Der Winter dauerte selbst den wintergewohnten Schweden zu lange. Schnee und Eis sind seit Oktober und noch immer unsere Begleiter – wenn auch schon jetzt mit großen Lücken.
  • Mein Auto ist selbst an den kältesten Tagen immer angesprungen. Sicher waren meine aufmunternden Worte vor dem Umdrehen des Schlüssels von entscheidendem Einfluss.
  • Mein Stromverbrauch vom 1. November bis 31. März beläuft sich auf über 7000 kWh.
    Ich habe weder Gas- noch Ölheizung, sondern Strom und Brennholz.
  • Es gab keinen Stromausfall (gab es sonst in jedem Winter). Bei mehr als 12 Stunden Stromausfall bekommt man Geld zurück.
  • Meine Wasserleitung ist nicht eingefroren, die Abwasserleitung auch nicht.
  • Ich musste wegen Glatteis dreimal Teile des Weges vom Haus bis zur Straße streuen (Hügel). Streuboxen sind strategisch am Wegesrand verteilt. Leider waren sie fast leer. Es gibt nur einen privat organisierten Räumdienst, der ist aber nicht für’s Streuen zuständig.
  • Wenn man nicht genug streut, bleibt man am Hügel hängen: mit dem Auto meiner Nachbarn, das sie mir für den Winter geborgt hatten. Das Auto hatte zum Glück eine Abschleppversicherung. Meins hätte keine gehabt…
  • Wenn das Auto im Straßengraben landet, lassen die Schweden es liegen (und kaufen ein neues? ;))
  • Glatteis ist nicht immer sichtbar. Blaue Flecke auf dem Allerwertesten verschwinden erst nach ca. 2 Wochen.
  • Ich habe seit dem ersten Schnee 16 Mäuse gefangen. 2 davon im Wohnzimmer. Die anderen 14 im Pumpenkeller, der inzwischen aussieht, wie ein großes Mäuse-Klo. Maus Nummer 17 hat sich selbst in einem Eimer gefangen.
  • Ich habe keine Erkältung gehabt.
  • Ich war zu selten Ski laufen.
  • Ich war nur einmal auf Schlittschuhen unterwegs. Dafür aber mit beeindruckender Kulisse.
  • Schnee schippen und Eis hacken verursachen Muskelkater und Schulterschmerzen.
  • Der Winter inspiriert zu vielen Fotos. Zu zu vielen.





  • Ein Schneemann bei +1°C und sehr starkem Wind lebt nur eine Nacht.
  • Einen „Gletscher“ vor der Haustür kann man nicht aufhalten. Nicht alle Treppenstufen vertragen Eis.
  • Eiszapfen wachsen auch vor Garagentoren.

  • Es dauert mehr als eine Stunde, ein Auto aus Schnee auszugraben

  • Es gibt Dinge, die kann man nicht erklären.

Nun soll es endlich Frühling werden!

Read Full Post »

Uddevalla – die nächste größere Stadt – liegt am Ende eines Fjordes, der ca. 35 km ins Land hinein reicht. Eigentlich ist es per Definition kein richtiger Fjord, sondern nur ein Meeresarm. Er heißt aber trotzdem Byfjorden (Stadtfjord).
Heute war es endlich so weit. Nach getaner Arbeit im Büro schien sogar noch die Sonne. Nun aber los zum Byfjorden. Ich wollte nämlich unbedingt Schlittschuh laufen. Da ich keine Rettungsausrüstung habe, wurde es nur eine kurze und vorsichtige Runde. Aber es war trotzdem ein sehr schönes Erlebnis, im Schein der untergehenden Sonne über das Eis zu gleiten. Dort, wo sonst nur Boote fahren und bei Wind die Wellen hoch schlagen. Man sieht die Umgebung aus einer ganz neuen und ungewohnten Perspektive.

In der Mitte wird eine Fahrrinne für Schiffe freigehalten. Da sollte man dann also lieber nicht hinfahren.
Vielleicht kann ich ja morgen eine lange Mittagspause machen und bis unter die Uddevallabrücke fahren…
Podruga hat übrigens auf ihrer Reise nach Norwegen die Uddevallabrücke überquert und von oben fotografiert.

Read Full Post »

Heute um 0.38 hat der Winter engefangen. Eigentlich hat er schon vor 2 Monaten begonnen, aber der Schnee wusste wohl das mit dem Kalender nicht so genau.

Sonnenaufgang  in Valbo Ryr 9.01 Uhr. Sonnenuntergang 15.21 Uhr. (Berlin 8.14/15.53 Uhr) Nicht viel, aber immerhin ist der Berliner Tag 77 Minuten länger. Die gute Nachricht ist, dass die Tage auch hier wieder länger werden. Das Licht kommt zurück. 🙂


Ich wünsche allen eine frohe Weihnachtszeit und ein gesundes, erfolgreiches und schwungvolles neues Jahr!

Read Full Post »

Ich war mal wieder in Smögen und hatte noch eine Stunde bis zur Dunkelheit, um zu fotografieren und mir ordentlich die Haare vom Kopf wehen zu lassen. Postkartenwetter war es nun wirklich nicht, aber das verschreckt mich nicht. Ich bin auf die Felsen geklettert, ohne zu wissen, wie ich bei dem Wind da wieder heil runter kommen sollte. Hab’s aber heldenhaft geschafft.


Es ist nicht nur dunkel, weil die Sonne verschwunden ist, sondern weil die Wolken gaaanz dick sind.

Nun noch eine Stunde nach Hause fahren.

Read Full Post »

Das Licht hat mich magisch angezogen. Da hab ich auf meinem Weg nach Hause spontan einen Abstecher zum Seeufer gemacht, um diese Bilder einzufangen. Nach 10 Minuten war der Zauber wieder vorbei. Wäre doch schade gewesen, wenn ich dieses Naturschauspiel verpasst hätte.


Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: