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Posts Tagged ‘Mörderschnecken’

Ick krich ma wieda meinen alljährlichen Wutanfall. Warum? Weil die Schnecken wieda in mein’n Jarten einjezogen sind. Ekelpack!

Für det, watt der Deutsche „Spanische Wegschnecke“ nennt, hat der Schwede ein’n bessren Namen jefunden: Mörderschnecke. Und det nich ohne Grund. Die Viehcha morden allet, watt ihnen in’n Weg kommt.

Ick hab det Jefühl, det die Dinga jedet Jahr jrößer wern und schnella ooch.
Irjend jemand muss denen ’ne Art Antrieb einjebaut ham und nu flitzen se hier durch’n Jarten. Da kommste kaum hintaher.
Und fett sind die, man wundat sich, det se noch nich jeplatzt sind. Wenn det so weitajeht, dann fressen se bald janze Blätta uff eenmal, dann janze Blumen und nächstet Jahr vielleicht schon janze Bäume. Happs, und schwupp is allet weg.

Kannibalen sind se ooch noch. Machen sich im Rudel üba ihre toten Brüder und Schwestern her. Igitt!

Ick jebe mal zu bedenken:
Wenn nun alle Flanzen uffjefressen sind und ooch die toten Schnecken nich mehr für die Versorjung reichen, watt kommt dann? Holen se sich denn Rejenwürma oder sind die zu kleen?
Und wie gehts weita? Stell dir mal vor, da kommt so‘ ne Schleimschnecke uff dich zujerannt und happsschleimschluck….

Nee – da will ick lieba nich mehr nachdenken.

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Die Sonne scheint endlich wieder und mein Gartentisch ist hübsch mit gelben Birkenblättern dekoriert. Da hält mich nix im Haus. Tellerchen fertig und raus! Wer weiß, ob man das sobald wieder genießen kann.

Aber was ist das? Eine Ekelschleimschnecke an meinem Schnittlauch? Spinnt die? Ist doch wohl klar, dass nun ihr letztes Sekündchen geschlagen hat! Wie schon früher erwähnt, gibt es kein Erbarmen für diese Viehcher.

Und als ich mich wieder meinem Frühstück widmen will, hat doch glatt eine Spinne angefangen, ihre Netze in meiner Teetasse aufzuschlagen. Muss ihr aber nicht so recht gefallen haben, denn sie hatte sich schon vor meiner Rückkehr aus dem Staub gemacht.

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Wutanfall

Ick wert varrückt!

Da fleecht man jeede einzelne flanze in sein jahten, da freut man sich dat se nich afrorn sind im winta bei den schwedischen eistemperaturn, da kiekt man jeden tag wie se wachsen – jedet neue blatt is’n luftsprung – da kümmat man sich, dat se nich vatrocknen, wenns nich regnet und man hält ditt unkraut im zaum, weil ditt nämlich komischaweise wächst wie im rejenwald. Also, ick will saren, ick kümma mich liebevoll um meine flanzen.

Fette EkelschleimschneckeAba eens is hier schlimmer als die zehn biblischen plagen: die spanischen mördaschnecken! (schwedisch: mördarsnigel). Ick meine nich die kleenen süßen dinga mit’n haus druff – nee die nackten, fetten, braunen, schleimigen ekelviecha. Du kannst janich kieken so schnell wie da allet wegfressen. Natürlich fressen se keen unkraut, nee nur ditt beste vom besten, also meene mühsam uffjezognen blumen. SUPA!


Watt tun? Ett jibbt nur eene möchlichkei t, nämlich den viehchan den krieg zu aklärn. Und ditt habick nun jemacht. Mit schneckenkorn fang ick janich erst an, viel zu wirkungslos. Hier in schweden hat so jeder sein hausmittel jejen ditt mistzeuch, aber nichts wirkt so richtich. Daher is meene metode die unbarmherzige – mitleid könnse von mir nich mehr erwaten. Ick schubs die viecha in’n eima mit salzwasser, dattse druffjehn.

Wer emfindlich is, liest jetz lieba nich mehr weita.

Wenn ick nämlich so richtich wütend bin, denn nehm ick die jahtenschere und schneid ihnen den kopp ab. SO! ZACK! AB!

Vielleicht nimmt mir buddha ditt übel und lässt mich deshalb ditt nächste mal als schleimschnecke uff de welt kommen. Aba ditt risiko mussick einjehn.

So! Muss jetz wieda in den krieg ziehn. Schüss!

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