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Posts Tagged ‘Auto’

Dumm gelaufen

Da haben die Krabben, Muscheln und Seesterne in Gustafsberg/Uddevalla nicht schlecht gestaunt als sie diese Woche Besuch von oben bekamen. Ein Pärchen hatte sein Auto am Wasser geparkt, aber keinen Gang eingelegt. Die beiden konnten dann vom Balkon des Cafés zuschauen, wie ihr Auto ins Meer fuhr.

Den ganzen Artikel (auf schwedisch) und weitere Bilder gibt es hier.

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Jedenfalls versucht er gerade sein Comeback. (Und Paradalis‘ Herz lacht :))
Nachdem uns der Frühling 3 Wochen lang mit Wärme und Sonne verwöhnte, hat wohl gestern jemand seinen Teller nicht leer gegessen. Heute morgen schneite es dicke Flocken vom Himmel.  Meine Blumen waren sicher genau so erstaunt wie ich.

Meine Glockenblume ist zum Schneeglöckchen geworden:

Die folgenden Bilder sind mit 12 Stunden Zeitunterschied aufgenommen. Gestern Abend um halb neun habe ich die Frühlingsfotos gemacht; heute früh um halb neun die Schneebilder:

Meine Anemoneninsel im Rasen sieht so hier aus:

Manchmal hat die eigene Trägheit auch ihre guten Seiten. Ich habe meinen Schnee-Handfeger noch nicht aus dem Auto geräumt.

„Aber die Sonne  duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben, 
Alles will sie mit Farben beleben“

Na dann mal los, liebe Sonne!

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Der Winter ist offiziell vorbei, auch wenn es noch nicht überall so aussieht. Der Kalender sagt jedenfalls, dass jetzt Frühling ist. Die Natur hängt hier noch etwas hinterher, aber sie gibt sich seit einigen Tagen Mühe, das Versäumte aufzuholen. Der Winter wird sicher nochmal einen Angriff wagen, aber bestimmt nicht mehr sehr weit kommen.

Und so sieht meine Winterbilanz aus:

  • Der Winter dauerte selbst den wintergewohnten Schweden zu lange. Schnee und Eis sind seit Oktober und noch immer unsere Begleiter – wenn auch schon jetzt mit großen Lücken.
  • Mein Auto ist selbst an den kältesten Tagen immer angesprungen. Sicher waren meine aufmunternden Worte vor dem Umdrehen des Schlüssels von entscheidendem Einfluss.
  • Mein Stromverbrauch vom 1. November bis 31. März beläuft sich auf über 7000 kWh.
    Ich habe weder Gas- noch Ölheizung, sondern Strom und Brennholz.
  • Es gab keinen Stromausfall (gab es sonst in jedem Winter). Bei mehr als 12 Stunden Stromausfall bekommt man Geld zurück.
  • Meine Wasserleitung ist nicht eingefroren, die Abwasserleitung auch nicht.
  • Ich musste wegen Glatteis dreimal Teile des Weges vom Haus bis zur Straße streuen (Hügel). Streuboxen sind strategisch am Wegesrand verteilt. Leider waren sie fast leer. Es gibt nur einen privat organisierten Räumdienst, der ist aber nicht für’s Streuen zuständig.
  • Wenn man nicht genug streut, bleibt man am Hügel hängen: mit dem Auto meiner Nachbarn, das sie mir für den Winter geborgt hatten. Das Auto hatte zum Glück eine Abschleppversicherung. Meins hätte keine gehabt…
  • Wenn das Auto im Straßengraben landet, lassen die Schweden es liegen (und kaufen ein neues? ;))
  • Glatteis ist nicht immer sichtbar. Blaue Flecke auf dem Allerwertesten verschwinden erst nach ca. 2 Wochen.
  • Ich habe seit dem ersten Schnee 16 Mäuse gefangen. 2 davon im Wohnzimmer. Die anderen 14 im Pumpenkeller, der inzwischen aussieht, wie ein großes Mäuse-Klo. Maus Nummer 17 hat sich selbst in einem Eimer gefangen.
  • Ich habe keine Erkältung gehabt.
  • Ich war zu selten Ski laufen.
  • Ich war nur einmal auf Schlittschuhen unterwegs. Dafür aber mit beeindruckender Kulisse.
  • Schnee schippen und Eis hacken verursachen Muskelkater und Schulterschmerzen.
  • Der Winter inspiriert zu vielen Fotos. Zu zu vielen.





  • Ein Schneemann bei +1°C und sehr starkem Wind lebt nur eine Nacht.
  • Einen „Gletscher“ vor der Haustür kann man nicht aufhalten. Nicht alle Treppenstufen vertragen Eis.
  • Eiszapfen wachsen auch vor Garagentoren.

  • Es dauert mehr als eine Stunde, ein Auto aus Schnee auszugraben

  • Es gibt Dinge, die kann man nicht erklären.

Nun soll es endlich Frühling werden!

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Renn-Trecker

Mit dem Namen Lamborghini verbinde ich schnelle, rasante und teure italienische Autos, Rennautos.

So wie dieses hier?

Vielleicht nicht ganz. An der Aerodynamik müsste noch etwas gearbeitet werden. Den Preis für Schnelligkeit auf der Asphaltpiste würde er auch nicht gewinnen. Allerdings würde er den Sportflitzer im Schlamm locker überholen.

Und was hat das nun mit einem Lamborghini zu tun? Guckst Du hier:

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Da wir meist alleine auf den Waldstraßen unterwegs sind, fahren wir ziemlich weit in der Mitte und nur bei Gegenverkehr nimmt jeder „seine“ Seite. Im Winter wird das deutlich. Da sind unsere Straßen durch den Wald „dreispurig“.

Die Spuren sind manchmal so hartnäckig, dass man wie auf Schienen fährt. Hält man das Lenkrad nicht ganz gerade, schubst einen das Auto gleich wieder in die Spur zurück.
Bei Gegenverkehr wird es immer besonders spannend. Mit einer überzeugenden Lenkbewegung muss man mitunter schnell aus der Spur raus, aber doch bitte vorsichtig genug, dass man nicht im Schneehügel oder im Straßengraben landet.
Bis jetzt ist mir das immer ganz gut gelungen, wenn auch manchmal mit Herzklopfen und Luft anhalten 🙂  Bleibt zu hoffen, dass es auch für den Rest des Winters gut geht.

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Ooooops!

Da wollt ich heute mal nicht zu spät ins Büro kommen, aber der Plan wurde vereitelt. Auf meiner kurvenreichen Waldstraße stand plötzlich ein großes Warndreieck vom Bergungsdienst. Und dann gings nicht mehr weiter. Straße gesperrt.
Der Fahrer eines Müllautos hatte wohl die Breite der Straße oder die Länge seines Autos falsch eingeschätzt. Jedenfalls ist er beim Wendemanöver in den Straßengraben gerutscht.

Zum Glück kam nach ein paar Minuten ein Bauer und zeigte uns den Weg über seinen Hof. Wie gut, dass es diese Mini-Umleitung gab. Sonst hätten wir wohl ewig warten müssen.

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Nachdem wir vor 2 Wochen einen kurzen Vorgeschmack auf den Winter bekamen, hat er nun gestern so richtig zugeschlagen. Die ganze Nacht hat es ordentlich gestürmt und ich dachte schon das Haus fliegt zu Alice ins Wunderland. Am Morgen lag Schneepuder im Garten. Naja, dachte ich, das lässt sich aushalten. Das bisschen Schnee ließ sich auch von den Autoscheiben viel einfacher entfernen als die sonst übliche Eisschicht. Schön!
Auf dem Weg ins Büro wurde es etwas mehr Schnee und 2 arme Autofahrer hatten ihre Autos bereits kunstvoll im Straßengraben versenkt. Meine Angebot, sie in die Stadt mitzunehmen, schlugen sie aus, weil sie lieber auf den Abschleppdienst warten wollten.
Es wollte einfach nicht mehr aufhören zu schneien und der städtische Winterdienst war fleißig am Schneehügel-Bauen.
Wie mein Auto später aussehen würde, wollte ich mir lieber nicht vorstellen.

Zum Glück habe ich Asyl in Uddevalla bekommen und musste nicht nach Hause. Wer weiß, ob der Schneepflug überhaupt schon bis da hin gekommen ist. Das Auto aus ca. 15 cm Neuschnee auszugraben, blieb mir aber nicht erspart.

Und das ist alles erst der Anfang!
Es kursieren Gerüchte, dass dieser Winter der Über-Ober-Jahrtausendwinter werden soll. Der schwedische Wetterservice SMHI sagte dazu nur, dass er solche Meldungen nicht rausgegeben hat. Wir werden sehen…

Der Schulbusverkehr wurde in Uddevalla übrigens heute eingestellt. Alle Eltern mussten ihre Kinder selbst abholen. Die Schulen hatten sich schon auf Übernachtungen eingestellt, aber dann waren doch alle Kinder abgeholt. Die hoffen nun sicher, dass morgen früh kein Bus zur Schule fährt.

Obwohl man in einem so nördlichen Land nicht überrascht sein sollte, dass der Winter kommt, gibt es jedes Jahr erst mal Chaos. Nur die Nordschweden scheinen damit besser umgehen zu können. Und viele hier fragen sich, ob man nicht mal von denen etwas dazulernen könnte.

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