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Archive for the ‘Freizeit’ Category

Die Vogelbeeren leuchten so wunderbar rot. Ich konnte nicht widerstehen und hab sie mir nach Haus geholt. Mit ein paar Birkenzweigen als „Gerüst“ hab ich einen Kranz gewunden.

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Bohusleden Viksjön

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie alte Hängebrücke, über die an einer schmalen Stelle meines Sees der Bohusleden-Wanderweg führt, ist weg. 

Das Schild sagt, dass max. 3 Personen gleichzeitig auf der Brücke sein dürfen. Eigentlich haben aber schon 2 ausgereicht, um das Ding ordentlich zum Schaukeln zu bringen.

Bei hohem Wasserstand mussten die Kanufahrer, die unter der Brücke durch wollten, ordentlich die Köpfe einziehen. 

Die Brücke war über 30 Jahre alt und hat nun ausgedient.

Aber nun – tamtamtam – Überraschung: Es gibt eine neue Brücke!

Die Kanufahrer können jetzt wohl, ohne Beulen am Kopf zu riskieren, ihre Tour aufrecht sitzend fortsetzen. Und ängstliche Wanderer haben nun einen ordentlichen Handlauf zum Festhalten. Die Brücke schaukelt auch noch ein bisschen, denn es ist noch immer eine Hängebrücke, aber das Wilde und Urige ist verschwunden.

Schick, nicht?

Neue Hängebrücke

Danke Västkuststiftelsen.

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Uddevalla – die nächste größere Stadt – liegt am Ende eines Fjordes, der ca. 35 km ins Land hinein reicht. Eigentlich ist es per Definition kein richtiger Fjord, sondern nur ein Meeresarm. Er heißt aber trotzdem Byfjorden (Stadtfjord).
Heute war es endlich so weit. Nach getaner Arbeit im Büro schien sogar noch die Sonne. Nun aber los zum Byfjorden. Ich wollte nämlich unbedingt Schlittschuh laufen. Da ich keine Rettungsausrüstung habe, wurde es nur eine kurze und vorsichtige Runde. Aber es war trotzdem ein sehr schönes Erlebnis, im Schein der untergehenden Sonne über das Eis zu gleiten. Dort, wo sonst nur Boote fahren und bei Wind die Wellen hoch schlagen. Man sieht die Umgebung aus einer ganz neuen und ungewohnten Perspektive.

In der Mitte wird eine Fahrrinne für Schiffe freigehalten. Da sollte man dann also lieber nicht hinfahren.
Vielleicht kann ich ja morgen eine lange Mittagspause machen und bis unter die Uddevallabrücke fahren…
Podruga hat übrigens auf ihrer Reise nach Norwegen die Uddevallabrücke überquert und von oben fotografiert.

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Snögubbe

Am Samstag hat es nochmal ordentlich geschneit. Das war ein Spaß für die Skifreunde, denn die Loipe war so gut wie lange nicht. Ich hab’s tatsächlich geschafft, eine Runde ohne Hinzufallen zu fahren. 🙂

Als ich am Abend nach Hause kam, hatte der Schnee genau die richtige Schneemannbaukonsistenz. Bevor ich mich also an das unausweichliche Schneeschippen gemacht habe, hab ich einen Schneemann – snögubbe – zusammengerollt.
Der arme Kerl hat aber nicht lange gelebt. Es waren schon Plusgrade und der Regen am nächsten Morgen hat ihn einfach auseinanderpurzeln lassen.

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Himmelslaterne

Wenn das neue Jahr beginnt, hat man sicher viele gute Vorsätze, aber auch Wünsche. Wir haben all unsere Wünsche mit einer Himmelslaterne am Silvesterabend auf die Reise geschickt. Nun wird uns 2010 also hold sein. Hoffen wir jedenfalls…

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Ich war gestern beim „Weibertreffen“ in Göteborg.

Die „Professional Women’s Group“ Gothenburg hatte zum Weihnachtsdrink ins Grand Hotel Opera eingeladen. Ich hab mich dann mal stadtfein gemacht – muss ja nicht gleich jeder sehen, dass ich aus dem Wald komme – und bin nach Göteborg gefahren.

Die PWG ist ein englischsprachiges Netzwerk für (ausländische) Frauen. Die Gruppe wurde von 2 Schwedinnen gegründet, sie sind also nicht ausgeschlossen und einige Schwedinnen, die im Ausland gelebt haben und dieses Flair nun in ihrem Leben vermissen, haben auch den Weg dorthin gefunden.
Wer will, kann Werbung für sich bzw. seine Projekte machen oder sich einfach nur über Alltäglichkeiten austauschen. Man kann sich inspirieren lassen oder seine Inspirationen weitergeben. Oder man bleibt nur Zuhörer. Auf jeden Fall ist es eine gute Gelegenheit zu
diskutieren und zu fühlen, dass man mit seinen Problemen in der Fremde nicht alleine ist. Wobei man als Deutsche sicher die geringsten Anpassungsschwierigkeiten hat, abgesehen von den anderen Skandinaviern. Ich gehe mal davon aus, dass Herta, meine Gesprächspartnerin aus Ghana wohl keine großen Unterschiede zwischen Deutschland und Schweden (Göteborg) sehen würde.

Ich war zum 1. Mal dabei und habe mich sehr wohl gefühlt. Werde wohl wieder hingehen.

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Gestern war ich mit meinen Gästen in Smögen. Endlich sind alle lauten Partyurlauber wieder abgereist und man kann Smögen genießen. Sonne, schimmerndes Meer, warmer Wind, rotleuchtende Granitfelsen. Die kleinen Läden auf der brygga locken mit Sonderangeboten bevor sie ihre Geschäfte für diese Saison schließen, das Ende des Sommers naht. Bald wird der Ort wieder nur den Anwohnern gehören und den Möwen.

Wir haben es uns auf einer Terrasse mit Seeblick gemütlich gemacht, da kommen die Fischerboote in den Hafen und unsere Neugier war geweckt. Was haben sie gefangen? Wir warfen einen Blick in die Fischauktionshalle. Da gab es Krebse, Garnelen, Krabben, Heilbutt, Schollen, Muscheln, Heringe … Oh wie lecker!

Erst mal aber wollten wir uns den Wind um die Ohren wehen lassen und ein kleines Picknick auf den Felsen machen. Nach einer kleinen Rundwanderung über die vom Eiszeiteis geschliffenen Felsen zog es uns wieder zur Auktionshalle. Wir kauften uns eine Tüte voll frischer Garnelen und freuten uns schon auf dem Heimweg auf unser fürstliches Abendessen.

Beim Sonneruntergang ließen wir uns unsere Garnelen bei einem Glas Wein schmecken. La dolce vita in Valbo Ryr!

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Ich war Anfang August mit den Eltern 4 Tage in Stockholm. Sie brauchten einen Reiseleiter und haben mich somit zu dieser Reise eingeladen.

Nachdem ich einmal im grauen und kalten Oktober kurz in Stockholm war, hatte ich kein Rieseninteresse mehr an der Stadt, das hat sich nun aber schlagartig geändert: Stockholm ist eine herrliche Stadt, jedenfalls im Sommer. Aber Vorsicht: Stockholm ist auch schweineteuer!

Als erstes haben wir natürlich dem Schloss einen Besuch abgestattet. Königs machen zwar Urlaub, aber die Wachen vor den Toren sind immer bereit. Damit sie es nicht so langweilig haben, machen sie am Abend ein kleines Konzert mit Ballett.

 

 

Weil die Sonne auch am nächsten Tag so schön schien, haben wir eine Stadtrundfahrt per Schiff gemacht.

Die Wasa: Als Schweden noch um einiges größer war als heute, ließ ein stolzer König ein beeindruckendes Segelschiff bauen. Macht und Stärke sollte es demonstrieren. Bunt geschmückt war es. Und es hatte auch viele Kanonen an Bord. Zu viele! Da kam eine leichte Brise und das Schiff sank auf seiner Jungfernfahrt noch im Hafen von Stockholm. Fleißige Menschen haben es in mühevoller Kleinarbeit wieder ans Tageslicht befördert und rekonstruiert. Nun steht es im Museum. Guckst Du:

Hier sind wir im ältesten Freilichtmuseum der Welt. Aus ganz Schweden wurden Häuser, Handwerkstätten und Bauernhöfe hierher geholt und liebevoll wieder aufgebaut.

Das touristische Zentrum ist wohl die Altstadt „Gamla Stan“. In den schmalen Gassen wimmelt es von Menschen aus allen Erdteilen, die sich alle gegenseitig fotografieren. Mit den vielen Restaurants erinnert alles ein bisschen an Italien, nur ist es hier sauberer und auch die Vespas fehlen.

Lust auf Stockholm? Nix wie hin!

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Neulich fand unser Sommerfest statt. Unser: das sind Kurts Eltern und Geschwister mit Anhang. Endlich treffen sich alle mal wieder zum Klönen und Schwatzen.

In Schweden gibt es eine Sommerfestregel: Hast Du ein Sommerfest geplant, wird es garantiert regnen. Das ist schon gute Mittsommertradition und die setzt sich weiter fort!
So kam es dann also auch! An eine Gartenparty war nicht zu denken! Nur die Herren vom Grill mussten draußen stehen (mit Regenschirm) und den Lachs grillen.
Platz ist bekanntlich in der engsten Hütte und so haben wir es uns in dem kleinen Sommerhäuschen von Kurts Schwester bequem gemacht und uns vom Regen nicht mehr stören lassen.

Sommerzeit ist in Schweden auch Beerenzeit. Ich habe fast ein Kilo Blaubeeren gesammelt und einen Kuchen daraus gebacken für den Nachtisch. Alle waren begeistert.

Mal sehen, ob ich je nochmal so viel Geduld fürs Beerensammeln aufbringen kann.

Am nächsten Tag schien übrigens wieder die Sonne

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